Worum geht es in diesem Artikel?
Dieser Artikel erklärt, woraus moderne Brustimplantate bestehen, welche Formen und Oberflächen zur Auswahl stehen und wie lange sie im Regelfall halten. Zusätzlich zeigen wir, welche Risiken mit Implantaten verbunden sind und wie eine sorgfältige Beratung bei New Aesthetics zu einem passenden Ergebnis führt.
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Weitere InformationenDas Wichtigste vorab zusammengefasst
- Moderne Implantate bestehen aus einer widerstandsfähigen Silikonhülle mit kohäsivem Silikongel; Kochsalzimplantate spielen kaum noch eine Rolle
- Es gibt runde und anatomische (tropfenförmige) Modelle, die unterschiedliche Effekte auf Dekolleté und Proportionen haben
- Glatte und strukturierte Oberflächen unterscheiden sich in Handling und Einsatzgebiet
- Regelmäßige Kontrollen sind unabhängig vom Alter des Implantats wichtig
- Zu den möglichen Risiken zählen u. a. Kapselfibrose und Sensibilitätsveränderungen, deren Risiko durch hochwertige Implantate, eine sorgfältige OP-Technik und gute Nachsorge reduziert werden kann
- Eine individuelle Beratung, bei New Aesthetics zusätzlich unterstützt durch eine 3D-Simulation mit Crisalix, hilft, die passende Kombination aus Material, Form und Größe zu finden
Was sind moderne Brustimplantate und woraus bestehen sie?
→ Moderne Brustimplantate bestehen aus einer reißfesten Silikonhülle mit kohäsivem Silikongel, das auch bei einem Hüllendefekt kaum austritt.
Ein Brustimplantat besteht im Kern aus zwei Komponenten: einer widerstandsfähigen Außenhülle aus Silikon und einer Füllung aus quervernetztem, also kohäsivem Silikongel. Diese Vernetzung sorgt dafür, dass das Gel formstabil bleibt und selbst bei einer Beschädigung der Hülle nicht einfach ausläuft – ein entscheidender Fortschritt gegenüber älteren Implantatgenerationen.
Kochsalzimplantate, bei denen die Hülle mit physiologischer Kochsalzlösung gefüllt ist, kommen in der Schönheitschirurgie heute kaum noch zum Einsatz. Sie fühlen sich in der Regel weniger natürlich an und bergen ein höheres Risiko für sichtbare Fältelungen. Silikonimplantate mit kohäsivem Gel gelten daher als aktueller Behandlungsstandard.
Zum Einsatz kommen Brustimplantate übrigens nicht nur bei einer ästhetisch motivierten Brustvergrößerung, sondern auch im Rahmen einer Brustrekonstruktion, etwa nach einer Tumoroperation. Gerade in diesem sensiblen Kontext liegt uns die einfühlsame Begleitung besonders am Herzen – für viele Frauen bedeutet die Rekonstruktion einen wichtigen Schritt zurück zu ihrem gewohnten Körpergefühl.
Welches Implantat im Einzelfall infrage kommt, hängt von Faktoren wie Gewebebeschaffenheit, Hautspannung und dem gewünschten Ergebnis ab. Diese Einschätzung erfolgt immer im persönlichen Gespräch, da jede anatomische Ausgangssituation unterschiedlich ist.
Welche Formen von Brustimplantaten gibt es – und welche passt zu mir?
→ Runde Implantate betonen das obere Dekolleté, anatomische Modelle folgen dem natürlichen Verlauf der Brust – welche Form geeignet ist, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
Grundsätzlich unterscheidet man runde und anatomische (auch „tropfenförmige“) Implantate. Runde Implantate wirken in jeder Körperposition harmonisch und betonen tendenziell das obere Dekolleté – im Stehen erscheint die obere Wölbung dabei oft etwas voller. Anatomische Implantate hingegen sind im oberen Bereich flacher und laufen nach unten voller aus – sie orientieren sich damit stärker am natürlichen Verlauf einer gewachsenen Brust.
Innerhalb beider Kategorien gibt es zusätzlich unterschiedliche Profile und Projektionen, also Abstufungen in Breite und Vorwölbung. Aus dem gewünschten Volumen, der vorhandenen Brustbasis und dem Wunsch nach einer bestimmten Körbchengröße ergibt sich die passende Kombination.

Die perfekte Form folgt keiner Norm, sondern orientiert sich an der Ausgangssituation jeder einzelnen Patientin. Genau deshalb ist es uns wichtig, gemeinsam die Lösung zu finden, die zur individuellen Silhouette passt.
Univ. Doz. DR. HELMUT HOFLEHNER
FACHARZT FÜR PLASTISCHE, ÄSTHETISCHE UND REKONSTRUKTIVE CHIRURGIE
Um eine realistische Vorstellung vom möglichen Ergebnis zu bekommen, setzen wir bei New Aesthetics ergänzend auf die 3D-Simulation mit Crisalix. Damit lassen sich unterschiedliche Formen und Volumina bereits vor der Operation visuell vergleichen, was die Entscheidung für die Patientin erleichtert.
Welche Rolle spielt die Oberfläche von Brustimplantaten für das Ergebnis?
→ Glatte und strukturierte Implantatoberflächen unterscheiden sich im Verhalten im Gewebe – die Wahl treffen wir gemeinsam mit Ihnen anhand der individuellen Situation.
Neben Material und Form ist auch die Oberflächenbeschaffenheit ein relevanter Faktor. Glatte Implantate sind im Gewebe beweglicher, strukturierte (texturierte) Oberflächen sollen hingegen eine bessere Verankerung im umliegenden Gewebe begünstigen und dadurch das Risiko eines Verrutschens verringern.
Welche Oberfläche im Einzelfall sinnvoll ist, hängt unter anderem von der geplanten Implantatlage – vor oder hinter dem Brustmuskel – sowie von der Gewebestruktur ab. Diese Abwägung nehmen wir im Beratungsgespräch gemeinsam mit Ihnen vor, da pauschale Empfehlungen der Komplexität der Fragestellung nicht gerecht würden.
| Kriterium | Rundes Implantat | Anatomisches Implantat |
|---|---|---|
| Wirkung auf das Dekolleté | Betont oberen Füllungsbereich | Natürlicher, fließender Verlauf |
| Wirkung bei Lageveränderung | Wirkt in jeder Position harmonisch, da keine feste Ausrichtung vorgegeben ist | Erfordert präzise Positionierung, da die Form richtungsabhängig ist |
| Häufig gewünscht bei | Sichtbar mehr Volumen im oberen Bereich | Dezentes, natürlich wirkendes Ergebnis |
| Auswahlkriterium | Wunsch nach ausgeprägtem Dekolleté | Vorhandene Brustbasis und Proportionen |
Wie lange halten Brustimplantate und wann ist ein Wechsel nötig?
→ Brustimplantate haben keine feste Verfallszeit, sollten aber regelmäßig ärztlich kontrolliert werden, da sich Gewebe und Implantat über die Jahre verändern können.
Moderne Silikonimplantate sind auf eine lange Verweildauer ausgelegt, eine pauschale Lebensdauer lässt sich jedoch nicht versprechen – zu unterschiedlich sind individuelle Gewebereaktionen, Lebensumstände und Ausgangsbefunde.
Ein Implantat muss also nicht automatisch nach einer bestimmten Anzahl an Jahren ausgetauscht werden; entscheidend ist der individuelle Kontrollbefund, nicht ein starres Datum. Aus diesem Grund gehören regelmäßige ärztliche Kontrollen, teils ergänzt durch Ultraschall, zum festen Bestandteil der Nachsorge.
Ein Implantatwechsel kann dennoch aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll werden: etwa bei einer ausgeprägten Kapselfibrose, bei Veränderungen der Implantathülle, bei einem Verrutschen des Implantats oder schlicht bei einem veränderten Größenwunsch. Auch nach vielen Jahren ohne erkennbare Auffälligkeiten kann eine Kontrolle sinnvolle Klarheit schaffen.
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Welche Risiken gibt es bei Brustimplantaten?
→ Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei Brustimplantaten Risiken – durch hochwertiges Material, sorgfältige Technik und engmaschige Nachsorge lassen sie sich reduzieren.
Zu den allgemeinen OP-Risiken zählen Blutergüsse oder Nachblutungen, die in aller Regel folgenlos abheilen. Vorübergehende Sensibilitätsveränderungen an Brust oder Brustwarze kommen häufig vor und normalisieren sich meist innerhalb einiger Monate.
Eine spezifisch implantatbezogene Komplikation ist die Kapselfibrose, bei der sich Narbengewebe um das Implantat bildet. Mögliche Ursachen sind unter anderem Entzündungen oder Nachblutungen; die genauen Mechanismen sind wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt.
Hochwertige Silikonimplantate und eine präzise Operationstechnik können dieses Risiko verringern. Für maximale Sicherheit sorgt bei New Aesthetics zudem die lückenlose postoperative Nachüberwachung.

Sicherheit endet für uns nicht mit dem letzten Handgriff im OP. Genauso wichtig ist die Zeit danach – deshalb legen wir so viel Wert auf die Nachsorge.
Dr. MADELEINE STÜBLER
FACHARZT FÜR PLASTISCHE, ÄSTHETISCHE UND REKONSTRUKTIVE CHIRURGIE
Individuelle Beratung bei New Aesthetics
→ Eine persönliche Untersuchung ist die Grundlage jeder Entscheidung zu Material, Form und Größe des Implantats.
Material, Form, Oberfläche und Größe eines Implantats lassen sich nicht losgelöst voneinander betrachten – erst im Zusammenspiel mit der individuellen Anatomie entsteht ein stimmiges Ergebnis. Bei New Aesthetics in Laßnitzhöhe nahe Graz stehen Ihnen dafür Univ. Doz. Dr. Helmut Hoflehner und Dr. med. univ. Madeleine Stübler zur Seite – gemeinsam verfügen sie über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der plastisch-ästhetischen Chirurgie.
Sie können dabei frei wählen, ob Sie sich von Dr. Stübler, von Dr. Hoflehner oder von beiden gemeinsam beraten lassen möchten – so fließen weibliche und männliche Perspektive gleichermaßen in Ihr Behandlungskonzept ein.
Im Rahmen dieser Beratung sprechen wir auch über mögliche Alternativen: Wer ganz auf Fremdmaterial verzichten möchte, kann die Brust auch mit körpereigenem Fettgewebe aufbauen lassen – die Brustvergrößerung mit Eigenfett benötigt meist mehrere Sitzungen. Welche Variante für Sie infrage kommt, besprechen wir gemeinsam im persönlichen Gespräch.
Fazit
Brustimplantate unterscheiden sich in Material, Form, Oberfläche und Haltbarkeit – ein dauerhaft stimmiges Ergebnis entsteht erst, wenn all diese Faktoren zu Ihrer individuellen Anatomie passen. Regelmäßige Kontrollen und eine verantwortungsvolle Operationsplanung helfen, Risiken zu minimieren und Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Bei New Aesthetics nehmen wir uns Zeit, Ihre Möglichkeiten verständlich zu erklären und Sie von der ersten Beratung bis zur langfristigen Nachsorge verlässlich zu begleiten.
FAQ
Muss ich mich schon vor dem Beratungsgespräch für eine Implantatform entscheiden?
Nein, die passende Form ergibt sich meist erst im Gespräch, wenn Anatomie und persönliche Vorstellungen gemeinsam besprochen werden.
Fühlt sich ein anatomisches Implantat anders an als ein rundes?
Beide bestehen aus demselben kohäsiven Silikongel; ein Unterschied ist in der Regel kaum in der Haptik spürbar. Der sichtbare Unterschied liegt vor allem in der äußeren Form.
Muss ein Implantat nach einer bestimmten Zeit automatisch getauscht werden?
Nein, es gibt keine feste Austauschpflicht – entscheidend sind regelmäßige Kontrollen und der individuelle Befund.
Beeinflusst die Implantatoberfläche das Risiko einer Kapselfibrose?
Oberfläche und Implantatlage können eine Rolle spielen, die genauen Ursachen einer Kapselfibrose sind jedoch vielschichtig und noch nicht vollständig geklärt. Im Beratungsgespräch erläutern wir, welche Überlegungen bei uns in die Wahl der Implantatoberfläche einfließen.
Kann ich mir das Ergebnis vor der Operation ansehen?
Ja, mit der 3D-Simulation von Crisalix lässt sich ein möglicher Effekt unterschiedlicher Implantate bereits vorab visualisieren.
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Helmut Hoflehner
Univ. Doz. Dr. Helmut Hoflehner ist allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger sowie stellvertretender ärztlicher Leiter der Schwarzlklinik. Als Spezialist für Ästhetische Chirurgie sieht er seine Arbeit als Lebensinhalt: Den sichtbaren Behandlungserfolg und das gesteigerte Wohlbefinden seiner Patientinnen und Patienten versteht er als Motivation und tägliche fachliche Herausforderung.



